Beispielkonzept 03

Kleine Klinik mit geschütztem Weiterbetriebsbereich

Eine private medizinische Gruppe möchte ausgewählte ambulante Leistungen während einer definierten Störung sicher weiterführen. Der geschützte Bereich wird geplant, ohne ihn als Spital darzustellen.

Kleine Klinik mit geschütztem Weiterbetriebsbereich
Betrieb
Kleine ambulante Klinik oder Arztpraxis
Geschützter Umfang
Ausgewählte Sprechstunden, Behandlungen, Nebenräume und wesentliche technische Funktionen
Medizinische Abgrenzung
Keine stationäre Pflege, kein Operationssaal, keine Notaufnahme und keine Grossbildgebung
Betriebsziel
Ausgewählte Leistungen weiterführen, andere sicher beenden und den Betrieb geordnet wieder aufnehmen

Anforderung der Bauherrschaft

Was die Kundschaft benötigt.

  • Eine medizinisch freigegebene Liste der Leistungen, die weiterlaufen, pausieren oder enden
  • Sichere Wege für Patientinnen, Patienten und Personal im eingeschränkten Betrieb
  • Geprüfte Abhängigkeiten für wichtige Geräte, Informationen und Kommunikation
  • Ersatzversorgung der Gebäudetechnik, wo sie medizinisch erforderlich ist
  • Ein praktikabler Ablauf von der Störung bis zur sicheren Wiederaufnahme

Entscheide

Was die Machbarkeit klären muss.

  • Welche Leistungen sind während der definierten Störung tatsächlich notwendig?
  • Welche Patientinnen und Patienten können sicher behandelt werden und wer muss überwiesen werden?
  • Was geschieht beim Ausfall einer wichtigen Versorgung oder eines Geräts?
  • Welche medizinischen, betrieblichen und behördlichen Vorgaben hat die Bauherrschaft vor Ort geklärt?

Vorgeschlagenes Konzept

Ein praktischer Schutzumfang, aus realen Bedürfnissen entwickelt.

Wesentliche Leistungen zuerst

Die medizinische Leitung legt fest, welche Sprechstunden und Behandlungen sicher weitergeführt werden können und welche überwiesen oder beendet werden müssen.

Klarer medizinischer Bereich

Eine Fachperson für Gesundheitsbauten koordiniert Räume, Wege, Privatsphäre, Zugänglichkeit und Infektionsschutz.

Wichtige Abhängigkeiten

Ingenieure leiten Strom, Wasser, Lüftung, Temperatur, Kommunikation und Spezialmedien aus den tatsächlichen Geräten und Tätigkeiten ab.

Geordnete Wiederaufnahme

Medizinische und technische Fachpersonen legen die Kontrollen und Freigaben vor der Wiederaufnahme betroffener Leistungen fest.

Ergebnis

Machbarkeitsstudie / Erstmandat

Das Mandat schafft eine entscheidungsreife Grundlage für Fachplanung und Ausführung.

  • Von der medizinischen Leitung freigegebener Beschrieb für Weiterbetrieb und sicheres Beenden
  • Abhängigkeitsplan für Räume, Geräte, Personal, Informationen und Medien
  • Prüfung der vorhandenen Grundstücks- und Gebäudeunterlagen
  • Konzeptvarianten und Liste der wichtigsten Schnittstellen
  • Erste Baukosten- und Terminbasis für den geschützten Umfang
  • Schnittstellenliste für Fachplaner und bauseitige Betriebsbewilligungen
  • Grundlage für Prüfungen, Einsatzbereitschaft und Wiederaufnahme

Erstmandat / Machbarkeitsstudie

Einstiegshonorare

Die endgültige Offerte berücksichtigt Grösse, Standort, vorhandene Unterlagen, Fachbeiträge, Vertraulichkeit und gewünschte Ergebnisse.

Machbarkeitsstudie / ErstmandatAb CHF 35'000.-

Hinweis zum Umfang:

Die medizinische Leitung und vor Ort zugelassene Fachleute genehmigen das Betriebskonzept. CiviTech erteilt keine medizinischen Auskünfte, Betriebsbewilligungen oder medizinischen Zertifizierungen.

Grundlagen

Ausgewählte Quellen

  1. Health service continuity planning for public health emergenciesWorld Health Organization
  2. WASH FIT: a practical guide for improving quality of careWorld Health Organization

Konzept besprechen

Das Vorgehen auf das konkrete Objekt anwenden.

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