Beispielkonzept 01

Privathaus mit geschütztem Wohnbereich

Eine Familie wünscht einen diskreten geschützten Wohnbereich für sechs bis acht Personen. Er soll ruhig, wartbar und mit dem Wohnhaus abgestimmt sein, ohne dem Haus einen militärischen Charakter zu geben.

Privathaus mit geschütztem Wohnbereich
Geschützter Umfang
Rund 150 m² für Aufenthalt, Hygiene, Vorräte und die wichtigsten Systeme
Belegung
Sechs bis acht Personen, einschliesslich notwendiger Hausangestellter
Ziel für den Schutzbetrieb
Bis zu 72 Stunden für die vereinbarten wesentlichen Funktionen
Verglichene Varianten
Einbau in einen Neubau, Anschluss an ein bestehendes Wohnhaus oder freistehender Schutzbau

Anforderung der Bauherrschaft

Was die Kundschaft benötigt.

  • Eine klare und vertrauliche Schutzanforderung
  • Sicherer Zugang und Fluchtweg, abgestimmt auf den Personenschutz
  • Die notwendige Versorgung mit Luft, Strom, Wasser, Abwasser und Kommunikation
  • Eine funktionale Raumaufteilung ohne blockierte Wege oder instabile Einbauten
  • Wartbare Geräte und verständliche Betriebsanweisungen für den Haushalt

Entscheide

Was die Machbarkeit klären muss.

  • Welche Szenarien und Leistungskriterien gehören zum Projekt?
  • Wer muss wie lange untergebracht werden?
  • Welche Alltagsnutzung lässt sich mit einer raschen Umstellung auf Schutzbetrieb verbinden?
  • Welche Variante passt am besten zu Grundstück, Wohnhaus und den von der Bauherrschaft geklärten Bewilligungsvorgaben?

Vorgeschlagenes Konzept

Ein praktischer Schutzumfang, aus realen Bedürfnissen entwickelt.

Praktischer Aufenthaltsbereich

Sitz- und Schlafplätze, Hygiene, geordnete Vorräte, Erste Hilfe und wichtige Steuerungen werden mit freien Verkehrswegen angeordnet.

Vollständige Versorgungsketten

Geeignete Fachplaner leiten die Anforderungen an Luft, Strom, Wasser, Abwasser und Temperatur aus Belegung, Dauer und Szenarien ab.

Sicherer Zugang

Normal- und Notzugang werden so koordiniert, dass keine neuen Brand-, Fluchtweg- oder Zugänglichkeitsrisiken entstehen.

Betriebsbereitschaft

Einfache Abläufe für Betrieb, Kommunikation und Wartung werden für eine realistische Nutzung durch den Haushalt festgelegt.

Ergebnis

Machbarkeitsstudie / Erstmandat

Das Mandat schafft eine entscheidungsreife Grundlage für Fachplanung und Ausführung.

  • Vertraulicher Beschrieb von Bauherrschaft, Belegung und Betrieb
  • Prüfung der vorhandenen Grundstücks- und Gebäudeunterlagen
  • Vergleich machbarer Varianten und wichtiger Schnittstellen
  • Funktions-, Raum- und Systemprogramm
  • Erste Baukosten- und Terminbasis für den geschützten Umfang
  • Schnittstellenliste für Fachplaner und bauseitige Verantwortungen
  • Empfehlung für Planung und Ausführung

Erstmandat / Machbarkeitsstudie

Einstiegshonorare

Die endgültige Offerte berücksichtigt Grösse, Standort, vorhandene Unterlagen, Fachbeiträge, Vertraulichkeit und gewünschte Ergebnisse.

Einbau in ein geplantes neues WohnhausAb CHF 15'000.-
Anschluss an ein bestehendes WohnhausAb CHF 25'000.-
Freistehender SchutzbauAb CHF 22'500.-

Hinweis zum Umfang:

Die 72 Stunden sind ein Ziel für den Schutzbetrieb, keine Garantie und nicht zwingend eine Zeit ohne Aussenluft. Die endgültige Nutzbarkeit hängt von geprüfter Belegung, Luft, Strom, Wasser, Abwasser, Temperatur, Vorräten, Wartung und Systemleistung ab.

Grundlagen

Ausgewählte Quellen

  1. FEMA P-361: Safe Rooms for Tornadoes and HurricanesU.S. Federal Emergency Management Agency
  2. Shelters for the populationSwiss Federal Office for Civil Protection

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Das Vorgehen auf das konkrete Objekt anwenden.

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